Top 5 Fehler: Mandantengewinnung im Recruiting – So vermeidest du sie
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Personalberater.de Redaktion
~4 Minuten Lesezeit
Die Mandantengewinnung gilt als größte Herausforderung im Recruiting. Lerne die häufigsten Fehler ganz einfach zu umgehen.
Mandantengewinnung als größte Herausforderung im Recruiting
Über 60 % der Recruiter die Gewinnung neuer Mandanten als größte Herausforderung in ihrer Arbeit (Statista). Die Konkurrenz ist groß, und die Ansprüche der Unternehmen wachsen. Eine gut durchdachte Strategie ist deshalb unerlässlich, um neue Mandate erfolgreich zu akquirieren. Doch häufig stehen Fehler im Weg, die den Erfolg mindern – von unscharfen Zielgruppen bis hin zu mangelndem Follow-up.
In diesem Artikel erfährst Du die häufigsten Stolpersteine und wie Du sie umgehen kannst. So wirst Du nicht nur erfolgreicher bei der Mandantengewinnung, sondern hinterlässt auch einen professionellen und nachhaltigen Eindruck.
Fehler Nr. 1: Keine klare Zielgruppendefinition
Wer ist Deine ideale Zielgruppe? Ohne eine klare Antwort auf diese Frage verfehlst Du oft die Unternehmen, die wirklich zu Deinem Angebot passen. Viele Recruiter setzen auf eine breite Ansprache, um möglichst viele Unternehmen zu erreichen, doch das führt häufig dazu, dass Ressourcen verschwendet werden und die Ansprache zu allgemein bleibt.
Lösung: Erstelle ein detailliertes Zielgruppenprofil. Berücksichtige dabei:
Branchen, in denen Du besonders viel Erfahrung hast.
Die Unternehmensgröße (KMU, Großunternehmen, Start-ups).
Konkrete Bedürfnisse wie hohe Fluktuation oder spezifische Fachkräfteanforderungen.
Tipp: Nutze Daten aus bestehenden Mandaten, um Muster zu erkennen, und passe Deine Ansprache gezielt an.
Fehler Nr. 2: Schwache Positionierung am Markt
Ein häufiger Fehler ist die mangelnde Differenzierung von der Konkurrenz. Recruiter bieten oft ähnliche Leistungen an, sodass Unternehmen keinen klaren Mehrwert erkennen können.
Lösung:Arbeite an Deiner Positionierung. Frage Dich:
Was unterscheidet Dein Angebot von anderen?
Welche besonderen Kompetenzen oder Branchenkenntnisse bringst Du mit?
Welche Erfolgszahlen oder Referenzen kannst Du vorweisen?
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Analysiere die Websites und Angebote Deiner Konkurrenten.
Definiere 2-3 Alleinstellungsmerkmale (USPs).
Kommuniziere diese klar auf Deiner Website, in Gesprächen und in Präsentationen.
Fehler Nr. 3: Fehlende Personalisierung in der Ansprache
Standardisierte Nachrichten oder Präsentationen schrecken potenzielle Mandanten ab. Niemand möchte das Gefühl haben, nur eine weitere Nummer auf Deiner Liste zu sein.
Lösung: Setze auf individuelle Ansprache! Recherchiere vorab über das Unternehmen, z. B. auf deren Website oder Social-Media-Kanälen. Passe Deine Nachricht an die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen des Unternehmens an.
Beispiel für eine personalisierte Ansprache:
„Wir haben gesehen, dass Sie in der IT-Branche tätig sind und aktuell Fachkräfte für KI-Entwicklung suchen. Mit unserer Expertise in der Vermittlung von IT-Spezialisten könnten wir Sie bei Ihren aktuellen Herausforderungen unterstützen.“
Fehler Nr. 4: Mangelndes Follow-up
Nur weil ein Unternehmen nicht sofort auf Deine erste Kontaktaufnahme reagiert, bedeutet das nicht, dass es kein Interesse hat. Oft gehen Anfragen im Tagesgeschäft unter. Viele Recruiter scheuen sich jedoch, nachzufassen, aus Angst, aufdringlich zu wirken.
Lösung: Ein gut geplanter Follow-up-Prozess zeigt Professionalität und Engagement.
Warte nach der ersten Kontaktaufnahme 3–5 Werktage und sende eine höfliche Erinnerung.
Setze dabei auf Mehrwert: „Ich wollte mich erkundigen, ob Sie Interesse an einem unverbindlichen Gespräch zu aktuellen Recruiting-Trends haben.“
Checkliste für effektives Follow-up: ✔️ Dokumentiere alle Kontaktversuche im CRM. ✔️ Lege feste Zeitpunkte für Erinnerungen fest. ✔️ Bereite bei jedem Kontakt eine neue Information oder einen Mehrwert vor.
Fehler Nr. 5: Unklare Erfolgsmessung
Ohne klare Kennzahlen bleibt der Erfolg Deiner Mandantengewinnung unsichtbar. Viele Recruiter verfolgen ihre Aktivitäten nicht systematisch, was zu ineffizienten Prozessen führt.
Lösung: Definiere messbare Ziele und überprüfe regelmäßig Deinen Fortschritt. Beispiele:
Anzahl der qualifizierten Leads pro Monat.
Erfolgsquote von Erstgesprächen zu Vertragsabschlüssen.
Durchschnittliche Dauer vom Erstkontakt bis zur Mandatserteilung.
Tipp: Nutze ein CRM-System, um Deine Aktivitäten zu tracken und auszuwerten.
Fazit: Personalberatungen als Umsetzungspartner
Die Gewinnung neuer Mandanten erfordert eine klare Strategie, eine gezielte Ansprache und die kontinuierliche Optimierung von Prozessen. Doch gerade in kleinen oder überlasteten Teams fehlt oft die Zeit oder das Know-how, um diese Anforderungen professionell umzusetzen. Hier können Personalberatungen eine wertvolle Unterstützung bieten.
Mit ihrer Erfahrung in der Mandantengewinnung und ihrem Netzwerk helfen sie Dir, typische Fehler zu vermeiden und Deinen Prozess zu professionalisieren. Sie unterstützen Dich nicht nur bei der Identifikation der richtigen Zielgruppe, sondern auch bei der Entwicklung einer starken Positionierung und der Implementierung eines erfolgreichen Follow-up-Prozesses.
Wenn Du Dein Recruiting aufs nächste Level heben willst, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, über eine Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Personalberatung nachzudenken. Die Investition zahlt sich aus – für Deinen Erfolg und die Zufriedenheit Deiner Mandanten!